Von Kopf bis Fuß: die Leiden des Menschen

Der Kopf, und wenn er weh tut
Aug' in Auge
Hälse, Nasen und Ohren
Der Atmungsapparat: bazillen-Einfallstor
Das Herz: Poesie und Infarkt
Der Kreislauf: macht Druck
Der Bauch: durch dick und dünn
Der Rücken: das Kreuz der Nation
Körper und Seele: Hand in Hand
Körper und Umwelt: Armut macht krank, Reichtum auch
Die Grenzen ärztlicher Kunst
Der Unterschied zwischen Heiler und Scharlatan

 
 

„Ophtalmologen” nennen sich die Fachärzte für Augenheilkunde. Das zeigt, daß es sich bei den Augen um ein kompliziertes Wunderwerk handeln muß. Mit einfacheren Angelegenheiten wie zum Beispiel einer Bindehautentzündung kommt indes auch der Hausarzt zurecht. Sogar das bekannte Gerstenkorn ist nichts weiter als eine Entzündung von Liddrüsen, die meist von selbst abheilt oder sich mit Antibiotika vertreiben läßt.

Hinweise auf entfernte Krankheiten
Oft geben aber auch die Augen dem Hausarzt erste Hinweise auf mögliche Erkrankungen anderer Körperregionen. So entsteht eine Gelbfärbung des Augapfels nicht etwa nach dem Genuß eines Curry-Gerichtes, sondern vornehmlich bei Leber- oder Gallenerkrankungen. Und ein Blick auf die Bindehaut kann manchmal die Diagnose einer Blutarmut auf den Weg bringen.

 
 

Anspruchsvoll: Untersuchung der Netzhaut
Mehr macht die Untersuchung des Augenhintergrundes her, die einzelne Allgemeinärzte anbieten. Durch eine verstellbare Linse - das Gerät sieht übrigens aus wie eine zu klein geratene Kelle der Verkehrspolizei - schaut der Arzt durch den Augapfel direkt auf die Netzhaut. Für den Hausarzt sind allerdings die Blutgefäße der Netzhaut von besonderer Bedeutung. Zuckerkrankheit und Bluthochdruck zeigen sich dort durch leicht erkennbare Veränderungen. In beiden Fällen weiß dann der Arzt, daß er Kunden fürs Leben gewonnen hat.

 

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